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Zusammenfassung
  • ECU-Remapping erhöht oft Leistung ohne Zusatzteile, besonders bei Turbomotoren.
  • Stage-1-Tuning liefert rund 25% mehr Leistung bei Turboautos.
  • Stage 2–4 benötigen zusätzliche Teile wie Ladeluftkühler und Ansaugkrümmer.
  • VAG-Fahrzeuge haben großes Reprogrammierungspotenzial; Beispiel Skoda Octavia RS 2018: 230 PS zu 313–330 PS.

Autobegeisterte suchen immer nach Möglichkeiten, ihre Autos schneller zu machen. Bevor Sie jedoch anfangen, Geld für eine Menge Leistungsteile auszugeben, sollten Sie vielleicht zuerst an ein ECU-Remapping oder Chiptuning denken.

In Serienfahrzeugen steckt ein beträchtliches Potenzial, das einfach durch Chiptuning freigesetzt werden kann. Dieser Gewinn ist in der neuesten Generation von Turbofahrzeugen viel offensichtlicher, da der Turbodruck leicht erhöht werden kann.

Heutzutage haben fast alle modernen Autos eine ECU (Motorsteuergerät), die das Verhalten des Motors kontrolliert. Denken Sie daran wie an einen Computer, der eine Software zur Verwaltung eines Motors hat. Diese Software wird auch als Mapping (eine Reihe von Anweisungen, die in die ECU geschrieben werden) bezeichnet.

Autohersteller erstellen dieses Mapping unter Berücksichtigung der Zuverlässigkeit, der Emissionsstandards, der Handhabung und der Kraftstoffqualität. Das bedeutet oft, dass diese ECU-Mappings ziemlich konservativ sind und viel mehr Leistung aus demselben Motor herausgeholt werden kann, indem ein neues Mapping geladen wird. Dieser Prozess des Ladens eines neuen Mappings auf die ECU wird als Reprogrammierung bezeichnet.

Es gibt keinen festen Prozentsatz, der durch eine Reprogrammierung gewonnen werden kann, da einige Motoren mehr Potenzial haben als andere.

Autobegeisterte beklagen sich darüber, dass ein Turbofahrzeug nicht gut klingt und die Kraftabgabe nicht linear ist. Für diejenigen, die ihr Auto “abstimmen” möchten, sind mit Turboladern ausgestattete Autos jedoch ein Segen. Ein Auto mit Turbo kann etwa 25% mehr Leistung aus einer einfachen ECU-Stage-1-Abstimmung gewinnen.

Für die meisten Tuning-Unternehmen erfordert Stage 1 keine zusätzlichen Leistungsteile. Stage 2, Stage 3 und Stage 4 erfordern zusätzliche Teile wie einen Ladeluftkühler, einen Ansaugkrümmer, einen Luftfilter usw.

Beispielsweise sagen einige Tuning-Spezialisten, dass ein Stage 1 bei einem Skoda Octavia RS 2018 (230 PS und 350 Nm) zwischen 313-330 PS und 434-488 Nm erreichen kann.

Nach unserer Erfahrung haben die VAG-Fahrzeuge (Volkswagen, Audi, Skoda, Porsche, SEAT usw.) ein großes Reprogrammierungspotenzial. Wenn Sie interessiert sind, zögern Sie nicht, uns für weitere Details zu einem Autotuning zu kontaktieren.