- Werkseitiges Steuergerät nutzt eine feste Karte und begrenzt Leistung sowie Emissionen
- Performance-Chips modifizieren die Karte, erhöhen oft Leistung und Drehmoment
- Viele Chips versprechen 60–70 PS oder mehr, besonders Turbomotoren
- Leistungssteigerung kann Verbrauch, Emissionen und Zuverlässigkeit beeinflussen
Werkseitiges Steuergerät (oder Werkschip)
Alle modernen Autos werden von einem Computer gesteuert. Diese Computer verfügen über einen Chip, der dem Computer anzeigt, wann und wie die Zündzeit, das Luft-Kraftstoff-Verhältnis und viele andere Einstellungen des Autos angepasst werden sollen. Da die Autohersteller wettbewerbsfähig in Bezug auf Kraftstoffverbrauch sein und Emissions- und andere Vorschriften einhalten müssen, begrenzen sie oft viele dieser Einstellungen.
Unterschied zwischen Werkchip und Performance-Chip
Performance-Chips passen diese Parameter an und erhöhen häufig die Motorleistung und das Drehmoment. Einige Hersteller von Performance-Chips behaupten, dass ihre Chips die Leistung von Benzinmotoren um bis zu 60-70 PS und sogar mehr bei einem Turbomotor steigern können.
Der Werkschip in einem Automobil basiert auf einer Suchtabelle. Die Suchtabelle enthält Daten, die dem Motor mitteilen, wie er in verschiedenen Situationen reagieren soll.
Wenn Sie beispielsweise auf der Autobahn mit einer Geschwindigkeit von 80 km/h fahren und das Gaspedal vollständig durchdrücken, wird der Computer dies bemerken und den Chip fragen, was zu tun ist.
Der Chip teilt dem Computer mit, wie viel Kraftstoff dem Motor zugeführt werden soll und wann und wie das Auto bei einem Automatikgetriebe in einen niedrigeren Gang schaltet.
In einem werkseitigen Steuergerät sind all diese Parameter vom Autohersteller für seine eigenen Ziele festgelegt. Wenn ein Performance-Chip oder “Chip-Tuning” eingefügt wird, modifiziert er die Suchtabelle und passt die Parameter an, um hohe Leistungen zu bieten, ohne Kraftstoffverbrauch, Emissionen und andere Faktoren zu berücksichtigen, die zu einer Verringerung der Leistung führen.