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Was passiert, wenn Sie 5W-30-Öl anstelle von 5W-20 verwenden?
Nützliche Tipps

Was passiert, wenn Sie 5W-30-Öl anstelle von 5W-20 verwenden?

Zusammenfassung
  • Verwenden von 5W-30 statt 5W-20 kann Motorschäden und Verschleiß verursachen.
  • Höhere Viskosität bedeutet höheren Kraftstoffverbrauch und geringere Leistung.
  • Am besten immer das vom Hersteller empfohlene Öl verwenden.
  • Bei kaltem Klima niedrigere Viskosität wählen, Kompatibilität prüfen.

Jeder Motortyp ist darauf ausgelegt, mit einem bestimmten Motoröltyp optimal und mit maximaler Leistung zu arbeiten. Wenn der Autohersteller die Verwendung eines 5W-20-Öls empfiehlt und Sie 5W-30 verwenden, können Schäden an den Motorgetriebeteilen oder am gesamten Kreislauf auftreten. Darüber hinaus werden die erzielten Leistungen verringert und die Teile verschleißen viel schneller.

In diesem Artikel besprechen wir die Situation, in der ein anderes Motoröl als das vom Hersteller empfohlene verwendet wird.

Eine der wichtigsten Eigenschaften von Motoröl ist seine Viskosität, und die Zahlen im Namen des Öls geben uns deutlich an, wie die Viskosität des gewählten Öls ist. Die Klassifizierung der Viskosität wird durch den Widerstand der Flüssigkeit gegen das Fließen bei einer bestimmten Temperatur bestimmt. Je höher der Grad der Klassifizierung, desto dichter ist das Öl, was bedeutet, dass es langsamer fließt. Je dünner das Öl ist, desto besser ist der Widerstand gegen das Fließen und der Schmiergrad nimmt signifikant zu.

Um dies genauer zu erklären, bieten wir ein praktisches Beispiel an. Nehmen wir an, Ihr Auto läuft mit einem Öl des Typs 5W-20. In diesem Fall geben die ersten beiden Zeichen die Fähigkeit des Öls an, bei niedrigen Temperaturen zu arbeiten, während die letzten beiden seine Fähigkeit angeben, bei hohen Temperaturen zu arbeiten.

Das heißt, die ersten beiden Zahlen sind für uns von Interesse, wenn wir das Auto in einer kalten Gegend benutzen, wo die Temperaturen in der Regel niedrig sind, und die letzten beiden sind von Interesse, wenn wir uns auf die Temperatur beziehen, die im Inneren des Motors während des Verbrennungsprozesses auftritt.

In dem Fall, dass wir das im Titel des Artikels angegebene Beispiel betrachten, sind beide Ölsorten für Winterbedingungen gleich eingestuft. Wenn es jedoch darum geht, das Öl bei 100 Grad Celsius zu analysieren, wird der Typ 30 dichter sein als der Typ 20.

Je dichter das verwendete Öl ist, desto mehr Kraftstoff verbraucht der Motor und die Leistung wird geringer sein. Jedoch, für Autos, die ständig mit hohen Drehzahlen arbeiten und somit auch hohen Temperaturen ausgesetzt sind, wird ein dichteres Öl empfohlen, um diesen Bedingungen standzuhalten. Wir raten Ihnen, immer und nur das vom Autohersteller empfohlene Öl zu verwenden, da die Motorkomponenten darauf ausgelegt sind, mit diesem Öltyp maximale Leistung zu erbringen.

Falls Sie nicht wissen, welches Öl für Ihr Auto am besten geeignet ist, können Sie das Benutzerhandbuch des Autos zu Rate ziehen oder Ihren Mechaniker konsultieren, um die beste Wahl zu treffen.

Im Allgemeinen wird empfohlen, in sehr kalten Gegenden ein Öl mit einer niedrigeren Viskositätszahl zu verwenden, aber vorher sollte überprüft werden, ob unser Auto dieses Öl akzeptiert, um schwerwiegende Schäden zu vermeiden.