- Stoßdämpfer reduzieren Feder-Vibrationen und verlangsamen deren Bewegung.
- Wandelt kinetische Energie der Federn in Wärme durch Reibung um.
- Gasgefüllte Dämpfer verwenden Stickstoffdruck und verhindern Schäumen.
- Öldämpfer können bis zu 120°C heiß werden; Schäumen beschädigt Ventile.
In den letzten Jahren haben die Fortschritte in der Entwicklung immer effizienterer Fahrzeuge dazu geführt, dass man sich insbesondere darauf konzentriert hat, ein effizienteres Chassis zu entwickeln und das Lenksystem so gut wie möglich zu erhalten. Der Stoßdämpfer ist ein wichtiger Bestandteil des Chassis.
Der Stoßdämpfer hat auch einen längeren Namen, nämlich Dämpfer. Dieser Name ist jedoch falsch, denn Stoßdämpfer absorbieren keine Schläge. Sie sollen die Vibrationen der Federn reduzieren und verlangsamen. Die Stoßdämpfer zusammen mit den Federn gewährleisten die Verbindung zwischen der Karosserie und der Aufhängung des Autos.
Das Rad sendet 10 Mal mehr Vibrationen aus als die Karosserie und wenn der Stoßdämpfer nicht existierte, würden diese Vibrationen an die Karosserie übertragen.
Der Stoßdämpfer sorgt dafür, dass die Passagiere die Vibrationen des Lenkrads nicht spüren. Technisch gesehen ist es kein Dämpfer, sondern ein Vibrationsreduzierer.
Theoretisch ist der Stoßdämpfer ein Energiewandler. Er wandelt die kinetische Energie der Federn in Wärme um, indem er diese mit einer Flüssigkeit reibt.
Diese Umwandlung erfolgt, wenn sich der Kolben des Stoßdämpfers im mit Flüssigkeit gefüllten Zylinder auf und ab bewegt. Während dieser Zeit verlangsamen die im Zylinder platzierten Ventile die Bewegung des Kolbens mit so viel Kraft, dass die Vibration der Feder gestoppt wird.
Heutzutage kommen die meisten Stoßdämpfer mit Gas statt Öl im Zylinder. Mit der Entwicklung der Motoren musste ein sichereres Dämpferverfahren entwickelt werden.
Öldämpfer könnten innere Temperaturen von 120 Grad Celsius erreichen.
Von hier aus gab es Probleme: Das Öl schäumte stark auf und zerstörte die Ventile, die es zurückhielten, und der Stoßdämpfer brach vollständig.
Wenn man viel mit einem Auto mit Öldämpfern fährt, wird das Öl so heiß, dass der Stoßdämpfer nicht mehr richtig funktioniert. Er verliert auch 35% seiner Dämpfkraft bei einer langen Fahrt, das heißt, er wird nicht so dämpfen wie am Anfang der Fahrt.
Was passiert in diesem Fall? Der Grip der Räder wird anders und die Leistung des Autos verändert sich ebenso wie der Komfort. Es wird empfohlen, sich von Zeit zu Zeit anzuhalten, um einen Kaffee zu trinken, damit das Öl abkühlen kann und der Stoßdämpfer wieder in seinen Parametern arbeitet.
Diese Änderungen treten bei Gasdämpfern nicht auf. Der Stickstoff im Inneren hält einen konstanten Druck aufrecht. Sie werden verwendet, um die Tendenz des Öls zu schäumen zu eliminieren.
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