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Zusammenfassung
  • Radsensoren unterstützen ABS, ESP und oft den Tempomat.
  • Fehler scheinen zunächst unbemerkt, bis ABS-Leuchte erscheint.
  • Ausfall sendet keine Daten; ABS greift möglicherweise nicht ein.
  • ESC und Traktionskontrolle können ebenfalls betroffen sein.

Die Radsensoren sind wichtig für Ihre Sicherheit, da sie dem ABS-System helfen, sich zu aktivieren, wenn Sie eine Notbremsung durchführen müssen. In neueren Autos unterstützen sie auch das ESP und den Tempomat oder in manchen Fällen den adaptiven Tempomat.

Es ist bekannt, dass viele Autofahrer die mechanischen Probleme ihres Fahrzeugs unter Berücksichtigung mehrerer Aspekte, einschließlich der Reparatur- oder Ersatzkosten von Teilen, betrachten. Manchmal denken Autofahrer, dass, wenn ein Sensor fehlerhaft ist oder eine Warnleuchte auf dem Armaturenbrett leuchtet, das Problem später gelöst werden kann, solange das Auto weiterfährt.

Wenn es jedoch um Radsensoren geht, kann ein Fehler, der geringfügig erscheint, zu einem erheblichen Risiko werden. Deshalb ist es im Allgemeinen riskant, ein Fahrzeug mit fehlerhaften Radsensoren zu fahren.

Wenn der Radsensor ausfällt oder abgenutzt ist, werden Sie wahrscheinlich anfangs keine Unterschiede im Fahrverhalten des Autos bemerken, es sei denn, die ABS-Leuchte leuchtet auf oder Sie fahren auf einer rutschigen Oberfläche. Die Bremsen funktionieren weiterhin gut, sodass es scheinen mag, als ob es kein wichtiges Problem ist. Leider, wenn Sie denken, dass dies der Fall ist, bringen Sie sich in Gefahr.

Was ist der Radsensor?

Der Radsensor, auch Geschwindigkeitssensor oder ABS-Bremsensensor genannt, befindet sich hinter jeder Bremsscheibe und überwacht den Betrieb und die Rotation der Räder.

Es handelt sich um ein Datenerfassungssystem, das Informationen an das ABS-Modul und den Bordcomputer sendet, damit diese zusammen andere Systeme des Fahrzeugs, wie Bremsen, Getriebe und Differential, anpassen können.

Unter normalen Bedingungen funktionieren das Reifen- und Radsystem auf derselben Achse korrekt und drehen sich gleichzeitig mit gleicher Geschwindigkeit. Die Hauptaufgabe des Radsensors besteht darin, zu warnen, wenn ein Rad aufgrund reduzierter Traktion schneller dreht als die anderen.

Das ABS-System greift ein und hilft Ihnen, das Auto sicher zu stoppen. Das System leistet so gute Arbeit, dass Sie es nicht einmal bemerken. Der Sensor selbst ist klein und kann unter normalen Fahrbedingungen sehr lange halten. Die Aussetzung an Schmutz, Trümmer und Witterungseinflüsse kann dazu führen, dass der Sensor verschmutzt oder beschädigt wird.

Ausfall des Geschwindigkeitssensors

Wenn der Geschwindigkeitssensor nicht funktioniert, sendet er keine Informationen an den Bordcomputer, wenn ein Problem auftritt. Das ABS-System weiß nicht, wann es eingreifen soll, und Sie könnten die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren, was das Risiko eines Unfalls erhöht.

Wenn der Sensor ausfällt, deaktiviert er das gesamte System, da es ohne die erforderlichen Informationen nicht funktionieren kann. Wenn das ABS-System deaktiviert ist, können auch andere Sicherheitsmechanismen, wie die elektronische Stabilitätskontrolle und die Traktionskontrolle, betroffen sein.

Es ist sehr gefährlich, das Auto zu benutzen, wenn man weiß, dass das ABS-System nicht funktioniert, aus welchem Grund auch immer. Wenn Sie in einen Unfall verwickelt sind und festgestellt wird, dass Sie über das Problem des fehlerhaften Sensors informiert waren, tragen Sie eine größere Verantwortung für die Ursache des Unfalls.

Bei technischen Inspektionen oder beim Wechsel von Öl oder Filtern vermerken die Mechaniker etwaige Defekte auf der Rechnung. Wenn Ihnen ein Mechaniker mitteilt, dass der Geschwindigkeitssensor defekt ist, ersetzen Sie ihn so schnell wie möglich.

Quelle: youtube.com, continental-automotive.com, blog.autointhebox.com