- In Rumänien besteht Helmpflicht; Restliche Schutzausrüstung ist optional.
- Schutzausrüstung schützt bei Aufprall und verteilt Stoßenergie.
- Sie schützt vor Abrieb, besonders bei Stürzen auf Asphalt.
- Schutz vor Durchdringung und Hitze durch geeignete Helme.
Motorradfahren ist eine konstante Quelle von Adrenalin und intensiven Gefühlen. Ob Enduro, Motocross oder Straßentouren – die Energie und Vitalität sind unübertroffen. Gleichzeitig denken jedoch nur wenige Fahrer wirklich an den Schutz ihres Körpers, insbesondere wenn sie sich auf gefährliches Gelände wagen, wo das Risiko schwerer Unfälle erheblich ist.
Dieser Leitfaden zeigt, wie wichtig Schutzbekleidung ist – vom Helm bis zu Textil- und Lederprotektoren – und wie die richtige Wahl Ihre Sicherheit wirklich erhöhen kann.
Die Rolle der Schutzausrüstung für die Sicherheit des Motorradfahrers
Sie können mit dem Motorrad sowohl mit vollständiger Ausrüstung als auch ohne fahren. Aus rechtlicher Sicht in Rumänien sind Sie verpflichtet, lediglich den Schutzhelm zu tragen. Der Rest der Ausrüstung liegt in Ihrem Ermessen. Die zentrale Frage lautet: Haben Sie das Motorrad nur erworben, um es zu zeigen, oder möchten Sie wirklich das einzigartige Fahrerlebnis sicher genießen, das nur ein Motorrad bieten kann?
Funktionen der Schutzausrüstung
Die Schutzausrüstung gehört zur Kategorie der Sekundärsicherheit und hat die Aufgabe, Sie in Situationen zu schützen, in denen ein Unfall nicht mehr vermieden werden konnte. Obwohl die Risiken reduziert sind, wenn Sie umsichtig fahren, können die Folgen eines Unfalls ohne Ausrüstung verheerend sein.
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Schutz bei Aufprall – Wenn Sie gegen die Fahrbahn oder ein anderes stumpfes Objekt stoßen, übernehmen die Protektoren einen Teil des Stoßes, absorbieren ihn und verteilen ihn auf eine größere Fläche. Eine vollständige Ausrüstung umfasst stoßdämpfende Protektoren in den am stärksten gefährdeten Bereichen: Wirbelsäule, Schlüsselbein, Ellbogen, Kniescheibe, Hand (Metacarpalgelenke)
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Schutz bei Abrieb – Allgemein bleibt man bei einem Sturz nicht am Asphalt kleben, sondern rutscht weiter aufgrund der Trägheit. Sie können tatsächlich mehrere Dutzend Meter gleiten, und der Asphalt ist sehr abrasiv, weshalb die äußere Schicht des Helms entscheidend wird. Motocross-Helm zum Beispiel muss standhalten, um schwere Gesichtsverletzungen zu verhindern.
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Schutz vor Durchdringung – Dieser Schutz bewahrt Sie vor Treffern mit kleinen Gegenständen, die eine sehr hohe Aufprallgeschwindigkeit haben (Kiesel, kleine Metallstücke). Auf der Straße sind solche Objekte unvermeidlich, und sie können durch die Reifen anderer Fahrzeuge in die Luft geschleudert werden und Ihren Kopf treffen.
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Wärmeschutz – Obwohl der Helm kein thermisches Isoliermaterial enthält, muss er nicht schmelzen, wenn er Abrieb ausgesetzt ist oder wenn der Kopf mit dem Motor oder dem Auspuffrohr des Motorrads in Berührung kommt.