- Ultraschall-Parksensoren messen Abstände über reflektierte Schallwellen und geben Signaltöne.
- Elektromagnetische Parksensoren erkennen Hindernisse via Magnetfelder; Alarm verstärkt sich beim Nähern.
- Elektromagnetische Parksensoren wurden 1992 von Mauro Del Signore patentiert.
- Einfache Montage ohne Bohren; Sensoren meist im Stoßfänger versteckt.
Wir wissen alle, dass viele Fahrer Schwierigkeiten haben, wenn es darum geht, seitlich oder rückwärts einzuparken. Aus diesem Grund sind Parksensoren auf dem Markt erschienen, um den Fahrern das Einparken eines Fahrzeugs mit großer Leichtigkeit zu erleichtern.
Was sind Parksensoren?
Parksensoren oder Annäherungssensoren für Straßenfahrzeuge sind dafür konzipiert, den Fahrer beim Parken über Hindernisse zu informieren. Derzeit gibt es zwei Arten von Parksensoren auf dem Markt: Ultraschall- und elektromagnetische Sensoren. Obwohl beide dasselbe tun, tun sie es auf unterschiedliche Weise.
Ultraschall-Parksensoren
Diese Systeme sind mit Ultraschall-Näherungssensoren ausgestattet, um die Abstände zu nahen Objekten über Sensoren im vorderen und/oder hinteren Stoßfänger zu messen.
Die Sensoren senden akustische Impulse aus, wobei eine Steuereinheit die Rücklaufzeit jedes reflektierten Signals misst und die Abstände zu den Objekten berechnet.
Das System warnt den Fahrer durch akustische Töne, deren Frequenz die Entfernung zum Objekt anzeigt, mit schnelleren Tönen, wenn ein Hindernis näher kommt, und einem kontinuierlichen Ton, der eine vordefinierte Minimaldistanz anzeigt. Systeme können auch visuelle Hilfen beinhalten, wie LED- oder LCD-Anzeigen, um die Entfernung zum Objekt zu zeigen.
Die hinteren Sensoren können aktiviert werden, wenn der Fahrer den Rückwärtsgang einlegt, und deaktiviert werden, sobald ein anderer Gang gewählt wird. Die vorderen Sensoren können manuell aktiviert und automatisch deaktiviert werden, wenn das Fahrzeug eine vorbestimmte Geschwindigkeit erreicht, um spätere Warnungen zu vermeiden.
Da sich Ultraschallsysteme auf die Reflexion von Schallwellen verlassen, kann es sein, dass das System flache Objekte oder nicht ausreichend große Objekte, um den Schall zu reflektieren, nicht erkennt - zum Beispiel einen schmalen Pfosten oder ein langgestrecktes Objekt, das direkt auf das Fahrzeug zeigt. Außerdem kann ein weiches Objekt mit hoher Schallabsorption sehr schwer zu erkennen sein.
Elektromagnetische Parksensoren
Der elektromagnetische Parksensor (EPS) wurde 1992 von Mauro Del Signore neu erfunden und patentiert. Elektromagnetische Sensoren hängen von der langsamen Bewegung des Fahrzeugs in Richtung des zu vermeidenden Objekts ab. Sobald ein Hindernis erkannt wird, signalisiert der Sensor weiterhin die Anwesenheit des Hindernisses, selbst wenn das Fahrzeug anhält. Wenn das Fahrzeug sich wieder bewegt, wird das Alarmsignal stärker, wenn sich das Hindernis nähert. Elektromagnetische Parksensoren sind einfach zu montieren und erfordern kein Bohren in den Stoßfänger, da sie ein einzigartiges Design bieten, das diskret innerhalb des Stoßfängers montiert wird und so das Erscheinungsbild des Fahrzeugs bewahrt.
Egal, ob Sie Anfänger sind oder Schwierigkeiten haben, wenn Sie ein Auto parken möchten, insbesondere wenn Sie in einer stark frequentierten Stadt leben, sind Parksensoren die beste Wahl, um kleine Zwischenfälle zu vermeiden.