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Zusammenfassung
  • Unregelmäßiger Filter- und Ölwechsel ist der häufigste Diesel-Mangel.
  • Beim Gebrauchtkauf Diesel: Zustand und Wartungsgeschichte prüfen; Lebensdauer 200.000–300.000 km.
  • EGR-Ventil-Blockierung: defekt erhöht NOx und beeinträchtigt die Motorleistung.

Bis vor einigen Jahren waren Autos mit Dieselmotoren beliebt, da die Wartungs- und Betriebskosten deutlich niedriger waren als bei Benzinmotoren.

Derzeit gibt es keine signifikanten Unterschiede mehr zwischen den beiden Motortypen, weshalb immer mehr Menschen beginnen, sich für Benzin- oder Hybridautos zu entscheiden. Im Allgemeinen weisen die meisten Dieselfahrzeuge ähnliche Mängel auf, unabhängig vom Hersteller oder Modelltyp, und der häufigste davon ist der unregelmäßige Wechsel der Filter und Öle des Fahrzeugs.

In diesem Artikel sprechen wir über die häufigsten Probleme, die bei einem Dieselmotor auftreten.

Automobilenthusiasten haben immer unterschiedliche Meinungen darüber, welche Motorart ein Fahrer wählen sollte. Beide Optionen haben jedoch ihre Vor- und Nachteile, und vor allem ist es wichtig, dass das Auto den Bedürfnissen des Fahrers entspricht. Während Benzinautos günstiger sind, sind der Kraftstoff teurer und die Wartung kostenintensiver, während Dieselfahrzeuge weniger verbrauchen und günstigere Teile haben.

Andererseits, wenn wir die Motorleistung betrachten, möchten wir sicherlich einen Benzinmotor oder einen leistungsstarken Dieselmotor wählen, und zwischen den beiden gibt es keine signifikanten Unterschiede mehr. Obwohl die Wartung und die Teile eines Dieselfahrzeugs günstiger sind, ist der Bedarf an Eingriffen am Auto viel häufiger, sodass es am Ende möglicherweise keinen Gewinn bringt.

Ein 3-Liter-Dieselmotor wird ähnliche oder niedrigere Leistungen erbringen als ein Benzinauto mit einem 2-Liter-Turbomotor.

Wenn man ein gebrauchtes Fahrzeug kaufen möchte, insbesondere wenn es zwischen 50.000 und 100.000 km gelaufen ist, muss man sehr aufmerksam sein, bevor man die Entscheidung trifft, es zu kaufen.

Solange das Auto keine Anzeichen von Verschleiß zeigt, keine ernsthaften Probleme hat oder nicht zu viel Kraftstoff verbraucht, sind die Besitzer nicht geneigt, das Auto zu verkaufen. Daher ist es wichtig zu fragen, warum die Person auf ihr Fahrzeug verzichten möchte.

Im Wesentlichen sind Dieselmotoren dafür gebaut, viel Strecke zurückzulegen und sollten eine Lebensdauer von mindestens 200.000 bis 300.000 km haben, bevor ernste Probleme auftreten. Das heißt, wenn man ein gebrauchtes Dieselfahrzeug kauft, sollte man auf den aktuellen Zustand dieses Fahrzeugs und dessen Wartungsgeschichte achten, und in den folgenden Abschnitten werden die wichtigsten Faktoren aufgeführt, die zu beachten sind.

Blockierung des EGR-Ventils

Alle in den letzten Jahren gebauten Dieselautos sind mit einem EGR-Ventil ausgestattet, das aktiv am Recycling der Abgase beteiligt ist, ein Prozess, der die Emissionen des Motors um bis zu 50% reduziert und die toxischen Verbindungen, die in die Umwelt freigesetzt werden, signifikant senkt. Wenn das Ventil defekt ist, werden die Abgase nicht mehr recycelt und krebserregende Stickoxidverbindungen werden schnell in die Umwelt freigesetzt. Darüber hinaus beeinträchtigt dieser Defekt direkt die Motorleistung und reduziert drastisch dessen Leistung.

Luftmengenmesser

Wenn der Luftmengenmesser verschmutzt ist, beispielsweise durch Öldämpfe, die in der Ölwanne entstehen, kann der elektrische Sensor die benötigte Luftmenge für das richtige Luft-Kraftstoff-Gemisch nicht mehr korrekt berechnen. Bei minimalem Verschleiß können Startprobleme oder Leistungsverlust beim Beschleunigen auftreten, bei erheblichen Problemen wird das Auto jedoch sehr schlecht funktionieren und viel Rauch ausstoßen.

Zustand der Einspritzdüsen

Die Einspritzdüsen sind eine sehr wichtige Komponente im Motormechanismus, da sie die nötige Menge an Kraftstoff in die Brennkammer des Motors einspritzen, um die gewünschten Leistungen zu erzielen.

Neue Einspritztechnologien basieren auf einem System von Einspritzungen, die so groß wie ein Haar sind, was das Blockieren oder Verschmutzen der Einspritzdüsen erleichtert, wenn der Kraftstoff von schlechter Qualität ist oder eine Verunreinigung vorliegt.

Wenn dieser Defekt auftritt, wird der Kraftstoff ungleichmäßig in die Zylinder verteilt, die Verbrennung wird nicht korrekt ablaufen und die Motorleistung wird sinken.