- Porsche produziert synthetischen Kraftstoff in Chile, ohne Erdöl benötigt zu werden
- CO2-Emissionen könnten laut Porsche um mehr als 85% reduziert werden
- Autos mit synthetischen Kraftstoffen könnten nachhaltiger sein als Elektroautos mit Batterien
- Das Haru Oni-Projekt in Chile nutzt grüne Wasserstoff-Produktion und Windenergie
Porsche hat angekündigt, dass es in seiner Raffinerie in Chile gelungen ist, synthetischen Kraftstoff zu produzieren, und dafür kein Erdöl benötigt wird.
Das Unternehmen behauptet, dass durch diese Variante die CO2-Emissionen um mehr als 85 % reduziert werden könnten und dass mit synthetischen Kraftstoffen betriebene Autos nachhaltiger werden könnten als Elektroautos, deren Batterien der Umwelt schaden, laut gadgetreport.ro.
Wie wird synthetisches Benzin produziert
Synthetisches Methanbenzin wird mit grünem Wasserstoff produziert, der mit erneuerbarer Energie gewonnen wird. Dieser Kraftstoff brennt wie herkömmliches Benzin, jedoch ohne Treibhausgasemissionen. Er könnte weltweit über das bestehende Verteilernetz vermarktet werden, und Porsche-Autobesitzer müssten ihre Motoren nicht modifizieren. Synthetische Kraftstoffe können auch aus Kohle, Methangas oder Biomasse durch verschiedene Verfahren gewonnen werden.
Siemens Energy baut in Chile, in Zusammenarbeit mit Porsche, ein neues Industrieanlagenprojekt namens Haru Oni, das die starken Winde aus dem Süden dieses Landes nutzt. In derselben Region gibt es bereits den größten Windpark Südamerikas.
Quelle: gadgetreport.ro