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Zusammenfassung
  • Öl riecht nach Benzin; Kraftstoff verunreinigt das Motoröl.
  • Kurzstreckenfahrten erhöhen Benzinanteil im Öl.
  • Defekte Kraftstoffeinspritzdüsen liefern zu viel Kraftstoff.
  • Fehlausrichtung der Motorzündung stört Kraftstoffverbrennung.

Überprüfung des Ölstands und Erkennung des Benzingeruchs

Wenn wir anhalten, um den Motorölstand des Autos zu überprüfen, und beim Öffnen der Motorhaube einen starken Benzingeruch wahrnehmen, ist es wahrscheinlich, dass unser Öl mit Benzin verunreinigt ist. Benzin und Motoröl sind die beiden wichtigsten Flüssigkeiten im Mechanismus des Autos und spielen eine Rolle beim einwandfreien Betrieb des Motors. Wenn wir feststellen, dass das Motoröl nach Benzin riecht, sollten wir die Situation so schnell wie möglich untersuchen, um die Ursachen zu identifizieren und zu beheben, bevor ernstere Probleme auftreten.

Zunächst müssen wir verstehen, wie der Kraftstoff in den Ölbehälter gelangen kann, um die Ursachen der Fehlfunktion korrekt zu identifizieren und rechtzeitig zu reparieren. Gleichzeitig müssen wir, bevor wir die Fehlfunktion beheben, die Quelle des Problems beseitigen.

Wenn die Motorkomponenten defekt sind, kann die Verunreinigung durch Benzin/Diesel jederzeit auftreten. Hier sind die Symptome, die bei einer solchen Mischung auftreten, sowie die Art und Weise, wie die Situation gelöst werden kann. Die folgenden Gründe sind die am häufigsten vorkommenden, wenn das Motoröl mit Benzin verunreinigt wird:

Häufiges Fahren auf kurzen Strecken

Wenn wir normalerweise nur in der Stadt fahren und oft kurze Strecken zurücklegen, ist es sehr wahrscheinlich, dass verschiedene Mengen Kraftstoff in den Ölbehälter gelangen. Wenn wir mit hoher Geschwindigkeit fahren, steigt die Temperatur des Ölbehälters erheblich an, was zur Verdunstung des darin eintretenden Kraftstoffs führt. Das Fahren auf kurzen Strecken ermöglicht es nicht, dass die Ölwanne ausreichend erhitzt wird, damit der Kraftstoff verdunstet. In diesem Fall sollen wir versuchen, regelmäßig längere Strecken mit einer höheren Drehzahl zu fahren oder das Öl häufiger zu wechseln.

Defekter Kraftstoffeinspritzer

Beim Gemisch aus Kraftstoff und Luft spielen die Einspritzdüsen eine äußerst wichtige Rolle. Sie nehmen das Gemisch auf und leiten es in den Zylinder, von wo es Zugang zur Brennkammer des Motors hat. Sie haben ein integriertes Magnetventil, das von der Bordelektronik des Autos gesteuert wird und genau berechnet, wie viel Kraftstoff zum Motor gelangen soll, damit die Verbrennung ordnungsgemäß erfolgt. Wenn das System nicht ordnungsgemäß arbeitet, sprüht der Einspritzdüsen zu viel Kraftstoff, der nicht vollständig verbrannt wird und sich mit dem Motoröl im Auspuff vermischt.

Defekte Kolbenringe

Kolbenringe dienen als Dichtungsmechanismus, der verhindert, dass Öl in die Brennkammer gelangt und Kraftstoff die Ölwanne erreicht. Wie alle intensiv genutzten Teile verschleißen die Ringe im Laufe der Zeit, wodurch kleine Mengen Kraftstoff in die Ölwanne gelangen können, wo sie sich mit dem Motoröl vermischen.

Fehlausrichtung der Motorzündung

Viele Faktoren können die richtige Zündung des Kraftstoffs in der Brennkammer verhindern, einschließlich Schäden an den Kraftstoffeinspritzdüsen. Unabhängig von der Zündgeschwindigkeit, insbesondere wenn diese nicht korrekt abläuft, besteht die Möglichkeit, dass Benzin die Ölwanne erreicht. Wenn ein Zündproblem auftritt, wird jeder Verbrennungszyklus beeinträchtigt, wodurch die ordnungsgemäße Verbrennung des Kraftstoff-Luft-Gemisches verhindert wird. Das Gemisch verbrennt nicht richtig, und ein Teil davon kann in die Ölwanne gelangen.

Motorbetrieb mit falschem Kraftstoffgemischverhältnis

Jeder Motor ist so konzipiert, dass er mit einem genauen Kraftstoff-Luft-Verhältnis arbeitet. Wenn der Einspritzdüsen defekt ist oder die Vergaser mehr Kraftstoff an den Motor liefern, als erforderlich ist, kann die Brennkammer den Kraftstoff nicht vollständig verbrennen, und ein Teil davon wird in die Ölwanne ablaufen. Viele Gründe können die Ursache einer solchen Fehlfunktion sein, wie das Versagen des MAP-Sensors, die Verschlechterung des Luftmassendurchflusssensors oder ein schlechter Betrieb des Sauerstoffsensors.

Ölwechsel

Wir müssen wissen, dass eine kleine Menge Kraftstoff im Ölbehälter nicht schädlich ist und wahrscheinlich bei längeren Fahrten mit höherer Geschwindigkeit verdunstet. Wenn jedoch die Kraftstoffmenge mehr als 2,5 % des Ölvolumens erreicht, müssen wir zuerst die Quelle des Problems identifizieren, da diese Menge zu hoch ist. Wir müssen das Öl und die Filter vollständig austauschen und sicherstellen, dass die Ölwanne richtig gereinigt wird, damit das neue Öl nicht verunreinigt wird.

Keine der oben genannten Situationen ist ernst, wenn wir sie rechtzeitig erkennen und beheben. Andernfalls, wenn wir die Warnsignale des Autos nicht beachten und lange Zeit unter diesen Bedingungen weiterfahren, können wir erhebliche Schäden an unserem Motor verursachen.