- Gänge rauf- und runter wechseln nach Geschwindigkeit und Drehzahl.
- Erster Gang zum Anfahren, höchste Gänge für Höchstgeschwindigkeit.
- Benzinmotoren schalten tendenziell bei höheren Drehzahlen als Diesel.
- Schaltet 2-3 bei 35–45 km/h, 4-5 bei 80–110 km/h.
Wenn es um das Schalten der Gänge geht, glauben wir, dass jeder Fahrer mindestens drei wichtige Aspekte beherrschen sollte, um sich als versierter Autofahrer zu betrachten. Der erste davon ist die Fähigkeit, die Gänge reibungslos zu wechseln, während die anderen beiden die Kontrolle über die Kupplung und die Lenkung sind.
Die meisten Menschen, selbst wenn sie keine Fahrer sind, wissen wahrscheinlich bereits, dass die Gänge rauf- und runtergeschaltet werden können. Die meisten Autos haben bis zu 6 Vorwärtsgänge und einen Rückwärtsgang, aber in einigen Fällen, insbesondere bei Automatikgetrieben, können es mehr sein. Mit steigender Geschwindigkeit des Autos erhöhen wir die Gangnummer, und wenn wir bremsen und die Geschwindigkeit abnimmt, verringern wir den Gang, um dem Motor mehr Leistung zu geben. Die Gänge bestimmen die verfügbare Leistung des Motors, und es ist entscheidend, sie korrekt zu verwenden, nicht nur um die Leistung des Autos zu maximieren, sondern auch, weil sie in verschiedenen Fahrsituationen hilfreich sind.
Der erste Gang bietet immer die meiste Leistung, aber das geringste Geschwindigkeitspotenzial und wird normalerweise nur zum Anfahren aus dem Stand verwendet, während der höchste Gang die geringste Leistung, aber das höchste Geschwindigkeitspotenzial bietet. Im Folgenden werden die typischen Motordrehzahlen vorgestellt, bei denen Sie die Gänge wechseln sollten.
Hochschalten der Gänge:
- Geschwindigkeit 1-2, Gangwechsel zwischen 10-20 km/h, bei etwa 2000-2500 U/min
- Geschwindigkeit 2-3, Gangwechsel zwischen 35-45 km/h, bei etwa 2500-3000 U/min
- Geschwindigkeit 3-4, Gangwechsel zwischen 60-80 km/h, bei etwa 2500-3000 U/min
- Geschwindigkeit 4-5, Gangwechsel zwischen 80-110 km/h, bei etwa 3000-3500 U/min
- Geschwindigkeit 5-6, Gangwechsel zwischen 110-130 km/h, bei etwa 3000-3500 U/min
Herunterschalten der Gänge:
- Geschwindigkeit 6-5, Gangwechsel zwischen 100-90 km/h, bei etwa 2000-2500 U/min
- Geschwindigkeit 5-4, Gangwechsel zwischen 75-65 km/h, bei etwa 2000 U/min
- Geschwindigkeit 4-3, Gangwechsel zwischen 55-45 km/h, bei etwa 2000 U/min
- Geschwindigkeit 3-2, Gangwechsel zwischen 45-30 km/h, bei etwa 1800 U/min
- Geschwindigkeit 2-1, wir empfehlen diese Art des Gangwechsels nicht.
Es ist wichtig zu wissen und zu verstehen, dass die Art und Weise, wie Sie die Gänge wechseln, je nach Art des Motors und seiner Leistung erheblich variieren kann. Bei Benzinmotoren sollten Sie die Gänge immer bei höheren Drehzahlen schalten, etwa 500 U/min mehr als bei Dieselmotoren. Außerdem können leistungsstärkere Motoren erfordern, bei höheren Drehzahlen zu schalten. Es ist entscheidend, diese Drehzahlrichtlinien zu befolgen, um reibungslose Gangwechsel sicherzustellen und die Leistung des Motors bestmöglich zu nutzen. Das Beispiel bezieht sich auf einen mittelgroßen 2,0-Liter-Benzinmotor.
Jedes Mal, wenn Sie die Gänge wechseln, sollten Sie auch die anderen Komponenten im Antriebsstrang des Motors beachten. Sie können zur Vermeidung des Bremsens zurückschalten oder zur Reduzierung der Beschleunigung hochschalten.
Die Gangwechsel sollten zum richtigen Zeitpunkt erfolgen, um die maximale Leistung des Fahrzeugs sicherzustellen. Darüber hinaus können die Gangwechsel selektiv erfolgen, dh Sie können in einigen Situationen bestimmte Gänge überspringen. Wenn Sie beispielsweise an einem Überholmanöver beteiligt waren und kräftig beschleunigt haben oder wenn Sie hart gebremst haben, um ein Hindernis zu vermeiden, können Sie problemlos zwei Gänge wechseln.
Neben den oben genannten Punkten ist es entscheidend, Ihre Sicherheit beim Gangwechsel zu gewährleisten. Jede Situation, die erfordert, dass Sie beide Hände am Lenkrad verwenden, deutet darauf hin, dass es nicht der richtige Zeitpunkt ist, die Gänge zu wechseln. Dies gilt insbesondere für Situationen wie das Abbiegen, das Befahren enger Straßen oder das Wechseln von Fahrspuren. Wir empfehlen auch nicht, während eines Überholmanövers die Gänge zu wechseln, es sei denn, es ist erforderlich, da dies zu einem Leistungsverlust führen kann. Wenn Sie die Kupplung betätigen, sollten Sie das Gaspedal gleichzeitig loslassen, und beide Aktionen sollten schnell erfolgen. Das Betätigen der Kupplung unterbricht fast vollständig die Leistungsübertragung vom Motor zum Getriebe und ermöglicht reibungslose Gangwechsel.