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Wussten Sie, dass der Geruch von Neuwagen überraschenderweise eine echte Gefahr darstellt?!?
Nützliche Tipps

Wussten Sie, dass der Geruch von Neuwagen überraschenderweise eine echte Gefahr darstellt?!?

Zusammenfassung
  • UC Riverside-Forscher warnen: Neuwagengeruch enthält krebserregende VOCs
  • Fahrten über 20 Minuten täglich erhöhen Gesundheitsrisiken durch VOCs im Auto
  • Materialien wie Plastik, Klebstoffe und Teppiche setzen VOCs frei; Belüftung hilft
  • Benzol und Formaldehyd in Gummi, Farben, Teppichen sind besonders besorgniserregend

WUSSTEN SIE, dass der Geruch eines Neuwagens ein echtes Risiko darstellt?!?

Die Forscher der University of California, Riverside, erklären wie und warum!

Überraschenderweise haben Forscher der University of California, Riverside herausgefunden, dass Autofahrer in Kalifornien (und nicht nur dort) langfristig Levels von einigen schädlichen chemischen Verbindungen ausgesetzt sein können, die die zulässigen Grenzwerte überschreiten (und die auch im berühmten “Neuwagengeruch” vorkommen), im Rahmen von täglichen Fahrten zur Arbeit.

Die relevante Frage ist also, was und warum wir vermeiden sollten, da alles, was uns umgibt, ein potenzieller Risikofaktor sein kann?!?

Die an der University of California, Riverside durchgeführte Studie basiert auf der Schätzung der Zeit, die Fahrzeuginsassen im Verkehr verbringen, korreliert mit den Messwerten der unten aufgeführten chemischen Verbindungen, die in früheren Forschungen identifiziert wurden.

Die erzielten Ergebnisse sind absolut erschreckend, denn es scheint, dass Personen, die mehr als 20 Minuten pro Tag in ihrem Privatfahrzeug verbringen, Gesundheitsprobleme entwickeln können, aufgrund hoher Konzentrationen von zwei krebserregenden Substanzen, die im Produktionsprozess von Autos enthalten sind.

Quelle des Fotos: www.whichcar.com.au/car-advice/offgassing—chemicals-in-cars

Laut driving.ca, descopera.ro und whichcar.com.au ist der von vielen Autofahrern geliebte und bekannte Geruch, anders gesagt der “Neuwagengeruch”, ein Indikator für gewisse Unregelmäßigkeiten.

Es scheint tatsächlich, dass die Materialien, die zur Herstellung von Fahrzeugen verwendet werden (Plastik, Klebstoffe, Stoffe, Schaum), chemische Substanzen enthalten können, die in die eingeatmete Luft gelangen. Darüber hinaus können sich diese flüchtigen Verbindungen im Innenraum ansammeln, wenn die Autos nicht regelmäßig belüftet werden.

Laut David Volz (einem an der Studie beteiligten Toxikologen) sind “diese chemischen Substanzen sehr flüchtig und gehen leicht vom Plastik und Stoff in die Luft über, die wir einatmen”.

Laut descopera.ro “obwohl sich bisher viele Forschungen auf die Außenluftverschmutzung und deren Auswirkungen auf die Gesundheit konzentriert haben, deutet die neue Studie darauf hin, dass die sich in Autos ansammelnden chemischen Verbindungen eine echte Besorgnis für einige Fahrer darstellen könnten.

Die beiden (…) verdienen besondere Aufmerksamkeit. Benzol kann in Gummi und Farbstoffen gefunden werden, und Formaldehyd wird in Teppichen und Farben verwendet, wobei beide Substanzen in Kalifornien in der Liste der Karzinogene aufgeführt sind. Neu ist, dass die Wissenschaftler das Risiko analysiert haben, das diese chemischen Substanzen für die Fahrer bergen können.“

Auch driving.ca warnt vor dem tatsächlichen Vorhandensein dieses Risikos, ein Zitat, das wir vollständig auf Englisch wiedergeben, wie es auf der Website erscheint, zur Verwarnung der Leser: “Commuters could be paying through the nose for that ‘new car smell’ found in automobiles, according to a new study that found the intoxicating aroma raises the risk of cancer and birth defects to unacceptable levels.

(…)

Formaldehyde is a colourless gas emitted from certain manufacturing materials that has been associated with cancer of the nasal pathways. Exposure to either of these chemicals is less problematic in open-air settings, but in the enclosed confines of an automobile, they can accumulate and amplify risk.“

Science Alert zitiert Aalekhya Reddam, die Hauptautorin der Studie, über die beiden Substanzen, die als Risikofaktor gelten: “Unsere Studie erläutert die Bedenken hinsichtlich des potenziellen Risikos der Einatmung von Benzol und Formaldehyd bei Menschen, die signifikante Zeiträume in ihrem Fahrzeug verbringen, ein besonders relevantes Problem in stark frequentierten Gebieten. (…) Offensichtlich hängt die Exposition auch davon ab, wie viel Zeit wir im Auto verbringen und wie viele Verbindungen im Fahrzeug vorhanden sind, was vom Alter des Autos und den Umgebungstemperaturen abhängen kann.”

Was kann man tun?

Es ist klar, dass eine solche Frage rhetorisch ist, zumindest für uns Autofahrer, unter den Bedingungen, dass das Auto eine Notwendigkeit bleibt, ob es für persönliche Interessen, als Dienstwagen, im Taxibetrieb usw. verwendet wird.

Es gibt tatsächlich die Möglichkeit, alternative Transportmittel zu nutzen, die durch körperliche Bewegung und Fortbewegung zur Gesundheit beitragen können, aber dies ist Gegenstand anderer Diskussionen.

Seitens der Automobilhersteller gibt es jedoch Optionen zu erwägen, nämlich speziell konzipierte Maßnahmen, um chemische Substanzen wie Benzol und Formaldehyd durch Alternativen zu ersetzen, die die Gesundheit der Fahrzeuginsassen in deutlich geringerem Maße beeinflussen.