- Bremsflüssigkeit überträgt Druck und ermöglicht Bremsen zuverlässig.
- Niemals verschiedene Bremsflüssigkeiten mischen; bleib bei derselben Sorte.
- Wechselintervalle richten sich nach Kilometerstand; Handbuch beachten.
- Hygroskopisch: Feuchtigkeit senkt Siedepunkt, fördert Korrosion und Bremsprobleme.
Bremsflüssigkeit ist eine zentrale Komponente des hydraulischen Bremssystems eines Fahrzeugs. Ohne dieses Fluid könnte der Druck, der beim Betätigen des Bremspedals entsteht, nicht zuverlässig auf die Bremszangen und Bremszylinder an den Rädern übertragen werden, wodurch das Bremsen unmöglich wäre.
Das richtige Timing für den Wechsel und die Beachtung der Wartungsregeln können den Unterschied zwischen sicherem Bremsen und einer gefährlichen Situation im Straßenverkehr ausmachen.
Was ist Bremsflüssigkeit und wie funktioniert sie
Bremsflüssigkeit ist das hydraulische Fluid, das das Bremssystem in Bewegung setzt. Die meisten modernen Bremsflüssigkeiten basieren auf einer Glykol-Ether-Mischung, die hervorragende Druckübertragung und Hochtemperaturbeständigkeit bietet.
Es gibt jedoch auch Bremsflüssigkeiten auf Mineralölbasis, die insbesondere von Marken wie Citroën und Peugeot in LHM-Systemen verwendet werden. Diese beiden Arten von Bremsflüssigkeiten sind vollständig inkompatibel und dürfen niemals gemischt werden.
Die Goldene Regel: Niemals Bremsflüssigkeiten mischen
Wenn Sie Bremsflüssigkeit nachfüllen müssen, füllen Sie sie mit derselben Art Flüssigkeit nach – niemals verschiedene Typen mischen. Diese Regel ist grundlegend für die Sicherheit des Bremssystems.
Amestecarea diferitelor tipuri de lichid poate causa:
- Beschädigung der Gummidichtungen im System
- Korrosion der Metallkomponenten
- Verschlechterung der Bremsleistung
- Vollständiger Ausfall des Hydrauliksystems
Wenn Sie nicht genau wissen, welchen Bremsflüssigkeitstyp Ihr System hat, prüfen Sie das Handbuch des Fahrzeugs für die genauen vom Hersteller empfohlenen Spezifikationen.
Wann Bremsflüssigkeit gewechselt werden muss
Das Alter des Fahrzeugs wird durch die gefahrenen Kilometer bestimmt, nicht durch die Jahre, die es in der Garage steht. Daher sollte Bremsflüssigkeit abhängig davon gewechselt werden, wie viele Kilometer das Auto seit dem letzten Wechsel gefahren ist, nicht vom Alter.
Intervalleempfehlungen
Trotzdem sollten Sie das Handbuch Ihres Fahrzeugs konsultieren, um den exakten Zeitpunkt zu erfahren. Die Empfehlungen der Hersteller variieren erheblich:
- Konservative Hersteller: Wechsel alle 40.000 Kilometer
- Hersteller mit verlängerten Intervallen: Wechsel alle 200.000 Kilometer
- Zeitbasierte Empfehlungen: Einige Hersteller empfehlen einen Wechsel alle 2–4 Jahre, unabhängig vom Kilometerstand
Faktoren, die die Wechselhäufigkeit beeinflussen
Bremsflüssigkeit ist hygroskopisch, was bedeutet, dass sie Feuchtigkeit aus der Luft aufnimmt. Diese Eigenschaft führt dazu, dass:
- Der Siedepunkt mit der Zeit sinkt
- Die Korrosion metallischer Komponenten beschleunigt wird
- Die Bremsleistung insbesondere unter Extrembedingungen abnimmt
Arten von Bremsflüssigkeiten und Klassifikationen
Bremsflüssigkeiten werden gemäß DOT-Standards klassifiziert:
- DOT 3: trockener Siedepunkt mindestens 205°C
- DOT 4: trockener Siedepunkt mindestens 230°C
- DOT 5: silikonbasierte Flüssigkeit (nicht kompatibel mit den anderen)
- DOT 5.1: trockener Siedepunkt mindestens 260°C
Fazit
Die richtige Wartung der Bremsflüssigkeit ist essenziell für die Fahrzeugsicherheit. Die Beachtung der vom Hersteller empfohlenen Wechselintervalle, die Verwendung des richtigen Flüssigkeitstyps und das Monitoring von Warnzeichen können riskante Situationen und hohe Reparaturkosten verhindern. Im Zweifelsfall wenden Sie sich immer an einen qualifizierten Kfz-Fachbetrieb.
Fotoquelle: youtube.com
