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6 wesentliche Gegenstände, die du im Auto im Winter haben solltest
Nützliche Tipps

6 wesentliche Gegenstände, die du im Auto im Winter haben solltest

26 Dez 2025 · Aktualisiert: 30 Dez 2025
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Zusammenfassung
  • Eis-Schaber mit Bürste erleichtert Eis- und Schneeräumen und schützt Lack
  • Zusätzliches Gewicht im Kofferraum verbessert Traktion bei Glatteis; 20–25 kg empfohlen
  • Decke, warme Kleidung, Wollsocken und Handwärmer schützen vor Unterkühlung
  • Starthilfekabel gegen kalte Batterien, Kapazität fällt bis 50%

Die Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit ist für jeden verantwortungsvollen Fahrer entscheidend. Winterfahrten bringen zusätzliche Herausforderungen mit sich – vereiste Straßen, eingeschränkte Sicht und das Risiko, unter widrigen Wetterbedingungen stecken zu bleiben. Um diese Zeit sicher zu navigieren, gibt es bestimmte Gegenstände, die in deinem Auto nicht fehlen dürfen.

Eine passende Winterausrüstung kann nicht nur deinen Tag in einer unvorhergesehenen Situation retten, sondern dich sogar vor dem Ausfallen des Motors schützen. Von Werkzeugen zum Eisbrechen bis hin zur Ausrüstung für das Überleben – diese wesentlichen Gegenstände geben dir Ruhe und die nötige Sicherheit in den kalten Monaten.

Eis-Schaber mit Bürste – das wichtigste Winterwerkzeug

Der Eis-Schaber mit Bürste sollte das erste Objekt auf deiner Liste der Winterausrüstung sein. Wenn die Temperaturen unter Null fallen, kann dein Auto an jedem Morgen von einer dicken Eis- oder Schneeschicht bedeckt sein.

Ein hochwertiger Eis-Schaber mit langem Griff und Bürste am Ende erleichtert die Eis- und Schneeräumung erheblich. Wähle ein robustes Modell mit einer harten Kunststoffklinge für Eis und widerstandsfähigen Borsten für Schnee. Der lange Griff ermöglicht dir, alle Oberflächen zu erreichen, ohne dich zu strecken, und die Bürste entfernt den Schnee effizient, ohne den Lack zu zerkratzen.

Zusätzliche Last zur Verbesserung der Traktion

Für Fahrzeuge mit Heckantrieb ist zusätzliches Gewicht im Kofferraum im Winter essentiell. Dies hilft, das Gewicht über die Hinterachse zu übertragen und die Traktion auf rutschigen Oberflächen zu verbessern.

Selbst bei Frontantrieb kann es vorteilhaft sein, ein moderates Gewicht im Kofferraum zu belassen. Manche Fahrer verwenden Sandsäcke oder Salz – sie dienen sowohl als Traktionsgewicht als auch als Streumaterial, das bei Bedarf unter die Reifen gestreut werden kann, wenn du stecken bleibst. Ein Sack mit 20–25 kg reicht für die meisten Situationen aus.

Praktischer Tipp: Verteile nicht zu viel Gewicht, denn das kann Kraftstoffverbrauch und Handhabung negativ beeinflussen.

Ausrüstung für Wärme und Komfort in Notfällen

Decke und Winterkleidung im Auto können den Unterschied zwischen Unbehagen und einer echten Gefahr ausmachen. Wenn du in Schnee steckst oder das Auto eine Panne hat, wird die Aufrechterhaltung der Körpertemperatur zur Priorität.

Packe hinein in den Kofferraum:

  • Eine dicke Decke oder ein Winterschlafsack
  • Zusätzliche warme Kleidung (Jacke, Handschuhe, Mütze)
  • Wollsocken
  • Handwärmer (chemische, die durch Zerbrechen aktiviert werden)

Diese Gegenstände benötigen nur wenig Platz, können aber Hypothermie in einer Notfallsituation verhindern. Sie sind besonders wichtig, wenn du lange Reisen ungebogene Gegenden unternimmst.

Starthilfekabel – essenziell für durch Kälte geschwächte Batterien

Niedrige Temperaturen sind der schlimmste Feind der Autobatterie. Kälte kann die Batteriekapazität um bis zu 50 % verringern, während dickflüssiges Öl und kalte Komponenten dazu führen, dass der Motor mehr Energie zum Starten benötigt.

Ein hochwertiges Starthilfekabel-Set sollte Folgendes haben:

  • Mindestquerschnitt von 25 mm² für Motoren bis 2,0 L
  • Querschnitt 35–50 mm² für größere Motoren
  • Länge von mindestens 3–4 Metern, um die Verbindung zwischen Fahrzeugen in unterschiedlichen Parkpositionen zu ermöglichen
  • Robuste Klemmen mit guter Isolierung

Lerne die richtige Anschlussprozedur: Plus zu Plus, Minus an Masse (nicht am negativen Pol einer entladenen Batterie), um Funken zu vermeiden.

Tragbares Ladegerät fürs Smartphone – Deine Lebenslinie

In einer Notfallsituation kann das Telefon den Unterschied zwischen schneller Hilfe und stundenlangem Warten ausmachen. Die Akkus von Handys entladen sich bei niedrigen Temperaturen deutlich schneller, und die Nutzung von GPS oder Taschenlampe beschleunigt den Prozess zusätzlich.

Eigenschaften eines guten tragbaren Ladegeräts für den Winter:

  • Kapazität von mindestens 10.000 mAh
  • Funktion bei niedrigen Temperaturen (-10°C bis -20°C)
  • Mehrere Anschlüsse
  • LED-Anzeigen

Halte das Ladegerät bei mindestens 50% Ladung und prüfe es regelmäßig, monatlich. Kälte kann auch diese Batterien beeinträchtigen, daher empfiehlt es sich, es bei Nichtbenutzung im Innenraum aufzubewahren.

Scheibenwaschflüssigkeit – Sicht rettet Leben

Der Verbrauch von Scheibenwaschmittel steigt im Winter exponentiell wegen Salz, Schlamm und dauerhafter Verschmutzung der Straßen. Eine schmutzige Windschutzscheibe kann die Sicht deutlich reduzieren, insbesondere nachts, wenn die Lichter anderer Fahrzeuge Reflexionen verursachen.

Was Sie beim Winter-Waschmittel beachten sollten:

  • Frostpunkt unter -25°C für die meisten Klimazonen in Rumänien
  • Anti-Eis-Formel, die das Kristallisieren auf der Windschutzscheibe verhindert
  • Eigenschaften zur Salzentfernung für effektive Reinigung
  • Ersatzkanister von 5 L im Kofferraum

Überprüfe regelmäßig den Stand im Vorratsbehälter und fülle vorsorglich auf. Vermische keine verschiedenen Flüssigkeiten, um unerwünschte chemische Reaktionen zu vermeiden.

Umfassende Vorbereitung für Wintersicherheit

Diese sechs Gegenstände bilden die Basis eines Wintersurvival-Sets, aber die vollständige Vorbereitung umfasst auch:

  • Technische Fahrzeugüberprüfung vor der Saison
  • Winterreifen oder Schneeketten in Bergregionen
  • Aktualisiertes Erste-Hilfe-Set
  • Taschenlampe mit Ersatzbatterien
  • Nicht verderbliche Lebensmittel (Energieriegel, Wasser)

Mit diesen Gegenständen im Auto erhöhen sich die Chancen, die Wintermonate problemlos zu überstehen. Die Investition in Winterausrüstung ist gering im Vergleich zu den Kosten einer Notfallsituation oder wichtiger zum Wert deiner Sicherheit und der deiner Familie.

Bereite dich rechtzeitig vor und überprüfe die Ausrüstung regelmäßig – der Winter wartet auf niemanden.