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Zusammenfassung
  • Übliche Bremsbelagdicke beträgt ca. 12 mm; Lebensdauer variiert stark.
  • Abnutzung hängt stark vom Fahrstil ab; aggressives Fahren verkürzt sie.
  • Prüfen alle 5000 km; bei 4 mm empfehlen Mechanikerwechsel, 3 mm Minimum.
  • Gleichmäßiger Verschleiß erwartet; bei ungleichem Verschleiß zwei Optionen prüfen.

Das Bremssystem eines Autos ist das wichtigste System, wenn es um Sicherheit im Straßenverkehr geht. Es ist die Pflicht jedes Fahrers, die Bremsbeläge regelmäßig zu überprüfen und auszutauschen, wenn sie zu stark abgenutzt sind. Bremsbeläge sind Verschleißteile, die sich relativ leicht abnutzen, und wenn sie nicht richtig funktionieren, wird die Bremszeit erheblich verlängert.

Da beim Bremsen die Temperatur im Bremssystem und der Druck auf die Bremsbeläge sehr hoch sind, müssen diese in einwandfreiem Zustand sein, um ein Fahrzeug zu verlangsamen. Im Folgenden beschreiben wir, wie man den Abnutzungsgrad der Bremsbeläge anhand ihrer Dicke verstehen kann.

Zunächst müssen wir erwähnen, dass die Lebensdauer der Bremsbeläge erheblich von zwei Faktoren abhängt. Erstens bestimmt der Fahrstil, wie schnell Ihre Beläge verschleißen. Wenn Sie aggressiv fahren, haben sie eine wesentlich kürzere Lebensdauer. Zweitens sollte man bei Bremsbelägen nie an der Qualität sparen und sie immer unter den hochwertigsten und teuersten auswählen.

In der Praxis bestehen Bremsbeläge aus zwei Komponenten: der Metallträgerplatte, auf die die Kolben des Bremssattels drücken, und dem Reibmaterialsegment, das auf dem Rotor liegt. Es ist zwingend erforderlich, die Beläge zu ersetzen, bevor das Befestigungselement der Metallträgerplatte den Rotor berührt, da zu diesem Zeitpunkt das Bremsen fast nicht mehr möglich und der Bremsanlage erheblicher Schaden zugefügt wird.

Unsere Empfehlung ist, die Bremsbeläge alle 5000 km oder sogar früher, abhängig von der Nutzungsfrequenz des Autos, zu überprüfen. Es ist besser, mehr Kontrollen durchzuführen als zu wenige. Die theoretische Lebensdauer der Bremsbeläge beträgt 50.000-70.000 km, aber diese Zahl kann je nach Fahrbedingungen und Fahrstil erheblich variieren.

Normalerweise haben Bremsbeläge je nach Hersteller eine durchschnittliche Dicke von 12 mm. Es wird empfohlen, auf beiden Seiten identische Beläge zu verwenden, aber für einige Autos könnte es ratsam sein, hinten dünnere Beläge im Bereich von 8-10 mm zu wählen. Die Abnutzungsrate der inneren und äußeren Beläge ist so berechnet, dass sie sich gleichzeitig abnutzen.

Beim Überprüfen der Bremsbeläge sollten sie nicht dünner als 4 mm sein. Wenn die Beläge 5 mm erreichen, sollten Sie bereits darüber nachdenken, sie in naher Zukunft zu ersetzen, während 3 mm das absolute Minimum darstellen und Sie das Auto nicht mehr ohne den Austausch der Bremsbeläge fahren sollten.

Abgesehen davon, dass das Auto nicht mehr richtig bremst, riskieren Sie, erhebliche Schäden an den Rotoren und Bremsscheiben zu verursachen, wenn Sie mit Belägen, die dünner als 3 mm sind, weiterfahren. Ihr Mechaniker sollte Ihnen raten, die Beläge zu ersetzen, wenn er feststellt, dass sie eine Dicke von weniger als 4 mm haben.

Es gibt auch Situationen, in denen Sie feststellen werden, dass einige Beläge viel schneller abgenutzt sind als andere. In diesem Fall gibt es zwei Möglichkeiten, die in Betracht gezogen werden sollten: entweder liegt ein Fehler im System vor, der zur ungleichmäßigen Abnutzung führt, oder Ihr Fahrstil verursacht einen schnelleren Verschleiß bestimmter Beläge.

Falls Sie die Dicke der Bremsbeläge noch nie gemessen haben, sollten Sie wissen, dass dies ein schneller und einfacher Prozess ist, den jeder Fahrer durchführen kann. Es ist nicht notwendig, die Räder zu demontieren, sondern es reicht, das Lenkrad zur Seite zu drehen, um genügend Platz zu haben.

Sie benötigen nur zwei Werkzeuge für diese Messung: eine Taschenlampe und ein Mikrometer. Verwenden Sie die Taschenlampe, um ein zugängliches Ende des Bremsbelags zu finden und messen Sie diese Fläche mit dem Mikrometer. Es wird empfohlen, ein digitales Mikrometer zu nutzen, das den Wert sofort anzeigt und nur einen sehr geringen Fehlerbereich hat, aber ein manuelles funktioniert auch.

Abschließend ist es wichtig zu wissen, dass Sie mit dieser Methode nur die Dicke der äußeren Beläge messen können. Wenn das Auto keine anderen Mängel aufweist, sollten die inneren Beläge auch den gleichen Abnutzungsgrad zeigen, daher ist diese Information ausreichend. Wenn die Beläge eine Dicke von weniger als 5 mm haben, sollten Sie in Betracht ziehen, sie zu ersetzen.

Quelle: autopublic.org