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Zusammenfassung
  • Kein fester Standard; Ölverbrauch variiert je Modell und Fahrweise
  • Typischer Verbrauch: ca. 1 Liter pro 1500 km; Hochleistung ca. 1 L/1000 km
  • Moderne Motoren sind effizienter; Ölverbrauch kann steigen, bleibt meist akzeptabel
  • Dichtungen müssen häufiger gewechselt werden; leichteres Öl erreicht Brennkammer schneller

Es gibt keine klaren Standards oder exakten Antworten auf diese Frage, da jedes Automodell seine eigenen Merkmale hat, die den Motorölverbrauch beeinflussen. Darüber hinaus zählen auch unsere Fahrweise und die Art des verwendeten Öls bei der Berechnung des Ölverbrauchs in einem bestimmten Zeitraum. Nachfolgend geben wir Ihnen weitere Informationen zu Motoröl, wie viel ein Auto verbrauchen sollte und was zu tun ist, wenn es zu viel verbraucht.

Die meisten Autohersteller und Mechaniker betrachten einen Liter Öl als ausreichend für etwa 1500 km. Im Fall von Hochleistungsfahrzeugen mit starken Motoren und wenn der Fahrer es vorzieht, aggressiv zu fahren, wird wahrscheinlich ein Liter in 1000 km verbraucht.

Da jedes neue Fahrzeugmodell mit einem noch effizienteren Motor ausgestattet wurde als das vorherige, hauptsächlich um den Kraftstoffverbrauch und die Verschmutzung zu reduzieren, gab es auch Änderungen, die direkt den Ölverbrauch beeinflussen. Daher ist die Menge an Öl, die der Motor verbrennen wird, größer, jedoch wird dies als akzeptabel angesehen, da die vorgenommenen Verbesserungen wichtiger sind.

Wie wir gut wissen, ist die Hauptaufgabe von Motoröl, eine gute Schmierung der Metallteile im Mechanismus zu gewährleisten. Der höchste Reibungspunkt tritt zwischen den Kolbenringen und den Zylinderwänden auf. Je höher die Spannung der Ringe, desto effektiver werden sie das Öl an den Zylinderwänden beim Abstieg des Kolbens abstreifen. Um Kraftstoff zu sparen, haben die meisten Autohersteller die Spannung der Ringe reduziert, und auf diese Weise gelangt eine kleine Menge Öl durch die Kolbenringe in die Brennkammer und wird verbrannt, was der normale Grund für den Ölverbrauch in jedem Auto ist.

Eine weitere Veränderung, die immer häufiger in vielen Motoren auftritt, ist die Verwendung leichterer und weniger viskoser Motoröle. Auf dem Automobilmarkt gibt es einen allgemeinen Trend, klassische Öle wie 5W-40 durch wesentlich leichtere Klassen wie 0W-20 zu ersetzen, um die Reibung zu reduzieren und die Metallkomponenten besser zu schmieren. Dieses Öl zirkuliert viel schneller durch die Kolbenringe und erreicht leichter die Brennkammer. Außerdem müssen die Dichtungen häufiger ausgetauscht werden, was bei hochdichten Motorölen nicht der Fall ist.