- Private Ladestation: 950–1.300 Euro inklusive Installation
- Preisfaktoren: Leistung, Installationsaufwand, Distanz, Dreiphasenoption
- 7 kW Einphasen-Ladestation ca. 650 Euro; 22 kW Dreiphasen bis 1.300 Euro
- 32 A empfohlen; automatische Anpassung, kompatibel mit PV-Wechselrichter
Da der Preis pro Kilowattstunde an öffentlichen Ladestationen auf 3,5 Lei gestiegen ist, wird die Installation einer Heimladestation wirtschaftlich immer attraktiver. Bei Stromkosten von maximal 1,3 Lei pro Kilowattstunde und einer anfänglichen Investition, die sich schnell amortisiert, ist diese Option die ideale Lösung für Besitzer von Elektroautos mit eigenem Außenbereich.
Was kostet die Installation einer Ladestation für das Elektroauto zuhause und welche Leistung benötigen Sie, sind wesentliche Fragen für jeden, der seine Ladekosten deutlich senken und den Komfort einer eigenen Ladestation genießen möchte.
Kosten für Anschaffung und Installation
Laut einer Analyse von EVconnect in Zusammenarbeit mit V2C variieren die Gesamtkosten für eine private Ladestation zwischen 950 Euro (4.800 Lei) und 1.300 Euro (6.500 Lei), einschließlich Installationskosten. Diese Preisspanne hängt von mehreren Schlüsselfaktoren ab:
- Leistung der gewählten Ladestation
- Komplexität der Installation
- Entfernung zwischen dem Hauptstromkreis und dem Standort der Ladestation
- Art der Verbindung (einphasig oder dreiphasig)
Beispiele für Preise bei verschiedenen Leistungen
- Ladestation 7,4 kW: ca. 650 Euro
- Ladestation 22 kW: kann bis zu 1.300 Euro kosten
Ladestationstypen und Leistungsfähigkeit
Die Wahl der Leistungsfähigkeit der Ladestation hängt von der bestehenden Elektrik und den spezifischen Ladebedürfnissen ab.
Einphasige Ladestationen (7 kW)
Diese Stationen eignen sich ideal für Haushalte mit Standardstromanschluss und bieten eine ausgewogene Lösung zwischen Kosten und Effizienz. Eine 7-kW-Ladestation kann die meisten Elektrofahrzeuge von 0 auf 100% in etwa 8–10 Stunden laden und ist damit ideal für das nächtliche Laden.
Dreiphasige Ladestationen (22 kW)
Für Anwender mit Dreiphasenanschluss und Bedarf an schnellerem Laden reduzieren Dreiphasen-Ladestationen mit 22 kW die Ladezeiten signifikant. Diese Stationen können ein Elektrofahrzeug von 0 auf 80% in etwa 3–4 Stunden laden, abhängig von der Batteriekapazität.
Wichtige Merkmale der idealen Ladestation
Kompatibilität mit dem Photovoltaik-Wechselrichter
Um von kostenlosem Laden durch Solarenergie zu profitieren, muss die Ladestation direkt mit dem Wechselrichter der Photovoltaik-Anlage verbunden werden können, ohne zusätzliche Geräte. Diese Eigenschaft reduziert Installationskosten und maximiert die Nutzung erneuerbarer Energie.
Kapazität von 32 Ampere
Experten empfehlen eine Kapazität von 32 Ampere, eine Angabe, die im Stromlieferungsvertrag überprüft werden kann. Diese Kapazität gewährleistet den optimalen Betrieb der Station, ohne das bestehende elektrische System zu überlasten.
Automatische Leistungsanpassung
Moderne intelligente Stationen können die Ladeleistung automatisch entsprechend dem:
- aktuellen Haushaltsverbrauch
- maximal vertraglich vereinbarten Kapazität
- Verfügbarkeit von Solarenergie
anpassen.
Wesentliche technische Aspekte
Kommunikationsmodul
Um eine optimale Ladung sicherzustellen und die Batteriesystem des Fahrzeugs zu schützen, muss die Ladestation mit dem Kommunikationsmodul 3 kompatibel sein. Dieser europäische Standard ermöglicht eine korrekte Kommunikation zwischen Ladestation und Batteriesystem und bietet:
- effizientes Laden
- langfristigen Schutz der Batterie
- Echtzeitüberwachung des Prozesses
Module 1 und 2, obwohl sie in einigen Fällen noch verwendet werden, bieten nicht dasselbe Leistungsniveau und können die Lebensdauer der Batterie beeinträchtigen.
Kabellänge
Eine Kabellänge von mindestens 5 Metern wird empfohlen, um ausreichend Flexibilität zu gewährleisten. Diese Länge bietet langfristige Vorteile:
- Möglichkeit, mehrere Fahrzeuge zu laden
- Anpassungsfähigkeit bei einem Fahrzeugwechsel mit anderem Ladeport
- Freiheit bei der Positionierung des Fahrzeugs
Sicherheits- und Zertifizierungsanforderungen
Konformitätszertifizierung
Jede Ladestation muss eine Konformitätszertifizierung gemäß den europäischen Sicherheitsstandards besitzen. Diese gewährleisten:
- Betrieb innerhalb optimaler Parameter
- Schutz gegen Überlastung
- Beständigkeit gegen Wetterbedingungen
- Kompatibilität mit Lade-Standards
Professionelle Installation
Der Einbau muss ausschließlich von qualifiziertem Personal erfolgen, das Folgendes berücksichtigt:
- Sicherheitsnormen für Elektrik
- Lokale Installationsanforderungen
- Korrekte Anbindung an die Verteilungspanel
- Umfassende Systemtests
Amortisierung der Investition
Mit dem Preisunterschied zwischen dem Laden zu Hause (1,3 Lei/kWh) und dem öffentlichen Laden (3,5 Lei/kWh) amortisiert sich eine Investition von 5.000–6.500 Lei rasch. Für einen durchschnittlichen Nutzer, der 15.000 km pro Jahr zurücklegt, kann die jährliche Ersparnis über 2.000 Lei liegen, wodurch sich die Investition in etwa 2–3 Jahren wieder amortisiert.
Die Installation einer Heimladestation ist nicht nur eine wirtschaftlich kluge Entscheidung, sondern auch ein Schritt zur energetischen Unabhängigkeit, insbesondere wenn sie mit Photovoltaik-Anlagen kombiniert wird.