- Jugendliche verursachen mehr Unfälle als ältere Fahrer; 18–20-Jährige riskieren dreimal mehr.
- Gründe: Unerfahrenheit, Impulsivität, riskantes Fahrverhalten, geringe Sicherheitsgurtnutzung.
- Alkohol-/Drogenkonsum und Ablenkung durch Smartphones.
- Senioren über 65 verursachen weniger Unfälle (7,5%).
Quand es darum geht, zu identifizieren, welche Autofahrer die meisten Unfälle verursachen, wird jeder Fahrer eine andere Altersgruppe beschuldigen. Die Wahrheit ist, dass die Anzahl der Unfälle hauptsächlich vom Fahrstil und der Aggressivität des Fahrers abhängt. Dennoch zeigen Statistiken, dass es bestimmte Personengruppen gibt, die viel eher Unfälle verursachen. Sind es die jungen Fahrer oder die älteren Menschen?
Im Fall von Jugendlichen liegt es am Mangel an Erfahrung und der Unvorsichtigkeit der Jugend. Zudem führen viele einen riskanten Fahrstil ein, um den Adrenalinkick zu genießen, ohne die möglichen Probleme zu beachten. Was die älteren Menschen betrifft, nehmen die geistigen Fähigkeiten und Reaktionszeiten mit dem Alter ab.
Jugendliche verursachen mehr Verkehrsunfälle als ältere Menschen
Jugendliche verursachen mehr Verkehrsunfälle als ältere Menschen. Laut dem Census Bureau der Vereinigten Staaten verursachen jugendliche Fahrer 12 % der Autounfälle. Im Vergleich dazu sind ältere Menschen, das heißt Fahrer über 65 Jahre, nur für 7,5 % der Unfälle verantwortlich.
Die ersten Jahre, nachdem ein Jugendlicher seinen Führerschein erhalten hat, sind die gefährlichsten aller Altersgruppen. Fahrer im Alter von 18 bis 20 Jahren haben dreimal so hohe Chancen auf einen Unfall wie Fahrer über 20 Jahre. Es ist klar, dass Erfahrung eine sehr wichtige Rolle in dieser Hinsicht spielt.
Warum sind junge Fahrer die gefährlichste Altersgruppe?
Es gibt mehrere Gründe, warum junge Fahrer die gefährlichste Altersgruppe sind. Ein Hauptgrund ist der Mangel an Erfahrung, wie eingangs erwähnt. Junge Fahrer lernen noch das Fahren und die Verkehrsregeln, verhalten sich aber, als ob sie dies schon lange tun würden. Zudem neigen Jugendliche dazu, impulsiver zu sein, und wenn dies mit mangelnder Erfahrung kombiniert wird, entsteht eine perfekte Rezeptur für ein Desaster.
Des Weiteren neigen Jugendliche eher zu riskantem Verhalten am Steuer. Dazu gehören das Überschreiten von Geschwindigkeitsbegrenzungen und das Überholen anderer Autos. Außerdem tragen Jugendliche nicht so häufig ihren Sicherheitsgurt wie andere Altersgruppen. Laut Studien tragen 20 % der Jugendlichen regelmäßig keinen Sicherheitsgurt. Schließlich sind sie auch diejenige, die am ehesten nach dem Konsum von Alkohol oder psychoaktiven Substanzen fahren.
Ein weiterer Grund für die hohe Unfallrate unter Jugendlichen ist abgelenktes Fahren. Freunden Nachrichten zu senden und Selfies mit ihren Smartphones zu machen, sind gängige Aktivitäten unter Jugendlichen. Und wenn man ein Smartphone beim Fahren benutzt, steigen die Chancen auf einen Unfall erheblich.
Die Unfallrate könnte sowohl bei Jugendlichen als auch bei älteren Menschen sinken
Die Nachrichten sind für Jugendliche nicht gänzlich negativ. Dank Fortschritten bei der aktiven Sicherheit und Fahrerassistenztechnologien sind Autos sicherer als je zuvor. Diese Fortschritte kommen nicht nur jungen Fahrern, sondern auch älteren Menschen und allen anderen Altersgruppen zugute. Allerdings werden Unfälle auf der Straße bleiben, solange junge Fahrer nicht auf ihren aggressiven Fahrstil verzichten und ältere Menschen nicht aufhören zu fahren.
Darüber hinaus schaffen es immer weniger Jugendliche, ihren Führerschein zu bekommen. Staatliche Institutionen haben erkannt, dass es notwendig ist, die Prüfungsbedingungen zu verschärfen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Außerdem fahren sie, wenn sie bestehen, weniger Kilometer aufgrund der Kraftstoffkosten. Diese Trends haben sich während der Pandemie beschleunigt, hatten jedoch vorher schon begonnen.
Wie die Statistiken zeigen, verursachen junge Menschen mehr Autounfälle als ältere Menschen. Unabhängig von der demografischen Gruppe ist die Verkehrssicherheit jedoch eine wichtige Frage für alle Altersgruppen. Glücklicherweise könnte es dank größerer Aufklärung und Fortschritte in der Sicherheitstechnologie in Zukunft weniger Unfälle geben.